Einweihung Drucken E-Mail

Basedower weihen Rosengarten mit hunderten Gästen ein

Tolles Programm zum Rosenfest am 13. Juni

Mal ganz ehrlich. Kann es für die Aufführung eines Märchens eine schönere Kulisse geben? Wohl kaum. Ein Traumschloss im Hintergrund, davor  erstreckt sich ein in voller Blüte stehender Rosengarten und als ob das nicht schon genug wäre, lacht Klärchen am Himmel auch noch über das ganze Gesicht und beschert Sonne satt.  Über viele Wochen hatten die kleinen Knirpse der Basedower Tagesstätte „Uns Flohkist“ die Geschichte vom Dornröschen einstudiert.

Das Märchen hatten die Erzieherinnen nicht von ungefähr ausgewählt. Wenn ein nach historischem Vorbild angelegter Rosengarten vor historischer Schloss-Kulisse eingeweiht wird, dann gibt es wohl kaum eine schönere Geschichte, die so einem feierlichen Anlass passt. Und die kleinen Basedower gaben ihr Bestes. Ganz gleich ob nun Prinz, Prinzessin oder Bäckersmann - sie spielten sich am 13. Juni schnell in die Herzen des Publikums, setzten mit ihrer Aufführung einen von vielen Höhepunkten beim Rosenfest. Die Eiweihung des Rosengartens - sie lockte nicht nur Gäste aus der Region ins Dorf. Schon am frühen Morgen hatten sich Sabine Lehmann und ihr Mann in Rostock in ihr Auto gesetzt, um in die Mecklenburgische Schweiz und nach Basedow zu fahren. „In meiner Kindheit habe ich viele Ferientage hier verbracht. Wenn man sieht, wie sich das Dorf in den vergangenen Jahren entwickelt hat, dann kann man einfach nur sagen: Es ist ein Traum“, zeigte sich Sabine Lehmann begeistert. Und ähnlich wie ihr ging es vielen der Besucher. Unter ihnen war auch Landschaftsarchitekt Stefan Pulkenat. Der ist in Basedow groß geworden, sein Vater war lange Zeit Pastor im Dorf. Schon als Student hatte er im Jahr 1982 ein Aufmaß der vielen historischen Anlagen in Basedow gemacht. Bei der Neuanlage des Rosengartens und der Sanierung des Teiches war Pulkenats Landschaftsbüro jetzt maßgeblich beteiligt. „Für mich schließt sich heute ein Kreis. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn man nach so vielen Jahren endlich das erreicht hat, wofür man sich schon lange eingesetzt hat“, freute sich Pulkenat. Die Gemeinde Basedow - sie erlebte in den vergangenen Monaten eine der größten Investitionen ihrer jüngeren Geschichte. In die Sanierung des Mühlenteiches, die Rekonstruktion des neobarocken Schlossgartens sowie der Schlossteichbrücke sind zirka 2,3 Millionen Euro investiert worden. 1, 9 Millionen Euro waren Fördermittel.  

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Juli 2015 um 09:41 Uhr