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Imbiss-Betreiber haben wieder ein Lächeln im Gesicht

Schon 4.000 Euro für Familie von Hau Do Dinh

Was für ein zu Herzen gehendes Bild. Am 20. Januar waren Hau Do Dinh und seine Ehefrau zu Gast bei Bürgermeister Jörg Lange. Anfang des Jahres hatten Unbekannte den Imbisswagen von Hau in Brand gesteckt, die Familie verlor ihre Existenz. Jetzt können sie zumindest schon wieder lächeln. Bürgermeister Jörg Lange konnte dem Paar mitteilen, dass bei den Hilfsaktionen für den Wiederaufbau ihrer beruflichen Existenz mittlerweile knapp 4.000 Euro zusammen gekommen sind. Obwohl Hau seit mittlerweile 27 Jahren in der Bundesrepublik lebt, ein gutes Deutsch spricht - da fehlten ihm für einen Augenblick die Worte. Als er sich wieder etwas gefasst hatte, meinte er: „Ich bin so dankbar für die Solidarität und Hilfsbereitschaft, die wir in den vergangenen Tagen erfahren haben. Ich kann das mit Worten nicht beschreiben“.

Seinen Dank richtete er an die Schüler des Gymnasiums, die in den vergangenen Tagen bei allen nur möglichen Anlässen Spenden gesammelt hatten. Ebenso galt sein Dank den Vertretern der Stadt für ihre Hilfsaktion. Als die bisherige Spendensumme bekannt wurde, gab es auch in den sozialen Netzwerken Reaktionen.  Thomas Böhnke schrieb auf Facebook: „ Oh ha. Da läuft es mir kalt den Rücken runter vor Freude. Als Ex-Malchiner und Stammkunde von Hau Do Dinh und seiner Frau finde ich es einfach nur schön, dass bereits so viel Geld zusammen gekommen ist“. Hau Do Dinh will möglichst schnell wieder einen Imbiss-Stand am ehemaligen Sky-Markt aufbauen. Bei allem, was dabei an bürokratischen Hürden zu bewältigen ist, werde die Stadt Malchin natürlich behilflich sein, versicherte ihm der Bürgermeister.