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Jahresanlauf 2015 - 300 Gäste im Malchiner Kulturhaus

Bürgermeister zieht Bilanz und gibt Ausblick auf Vorhaben im neuen Jahr

Bürgermeister Jörg Lange hatte sich darüber selbst gar nicht so viele Gedanken gemacht. Dass es sein letzter Jahresanlauf ist, zu dem er als Bürgermeister der Stadt Malchin seine Gäste begrüßt, nein, darüber habe er gar nicht nachgedacht. Er habe sich auf einen schönen Abend mit netten Gästen und vielen guten Gesprächen gefreut, sagte er. Und genau das wurde der Abend des 16. Januar dann auch. Wohl an die 300 Gäste waren es, die ins Malchiner Kulturhaus gekommen waren. Vertreter von Vereinen, Unternehmer, Leiter von Einrichtungen und Behörden - sie alle waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt. Auch wenn es bei der Veranstaltung immer ziemlich locker zugeht, ein kleines Protokoll gibt es dann doch.
Bildtext „anlauf 1“: Sangen beim Mecklenburg-Lied natürlich kräftig mit: Bürgermeister Lange, Stadträtin Manuela Rißer und Stadtrat Theodor Feldmann.
Dazu gehören die Reden des Bürgermeisters als Chef der Verwaltung und Bürgervorstehers als Repräsentant der Stadtvertretung.   Der Bürgermeister ließ in seiner Ansprache noch einmal das Jahr 2014 Revue passieren mit all den großen und kleinen Höhepunkten. Einweihung des Sportlerheims, Neubau der Steinstraße, Beginn der Bauarbeiten in der Basedower Straße - das waren nur einige Projekte, die der Bürgermeister aufzählte und die im vergangenen Jahr umgesetzt werden konnten. Auch kulturell hatte 2014 einiges zu bieten. Sein ganz persönlicher kultureller Höhepunkt des Jahres sei der Auftritt der Winsbacher Sängerknaben in der Malchiner Sankt Johannis Kirche gewesen. Aber auch das von der Feuerwehr organsierte Stadtfest und natürlich das Mecklenburger Motorradtreffen waren Ereignisse, an die er gern zurück denke.  Auch im neuen Jahr stehen eine ganze Reihe von Vorhaben auf dem Plan wie der Abschluss des Straßenbaus in der Basedower Straße und die Sanierung der Holzanleger auf Koersters Eck. Nicht außen vor bleiben die Malchiner Ortsteile. In Remplin soll die Fassade der Sternwarte saniert werden, ebenso die noch vorhandenen Reste der so genannten Schmuckmauer im Rempliner Park.  
Bildtext „anlauf 2“: Einen tollen Auftritt legte der Stadtchor wieder hin. Die Sängerinnen und Sänger wurden begeistert gefeiert. (Bild 2 spaltig)
In seiner Rede ging der Bürgermeister auch noch einmal auf ein Thema ein, dass in den zurückliegenden Monaten sehr emotional in Malchin diskutiert wurde: das Thema Windkraft. „Wenn Malchin hier nicht mit dabei ist, dann ist das wie ein energiepolitischer Rückschritt in die Steinzeit“, vertrat Jörg Lange seine Meinung. Die teilte Bürgervorsteher Andreas Hammermüller nicht. Er wünsche sich für Malchin keine Altentreptower Verhältnisse. Man müsse bei diesem Thema auch immer die Menschen vor Ort mitnehmen, versuchen einen Interessenausgleich hinzubekommen, der möglichst allen gerecht wird. Wichtig sei es, so der Bürgervorsteher, nicht übereinander sondern miteinander zu reden. Und damit hatte er auch schon für einen guten Übergang gesorgt. Denn gesprochen wurde noch viel und lange unter den Gästen des Jahresanlaufs. Die letzten Gäste verließen das Kulturhaus weit nach Mitternacht. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen des Jahresanlaufs beigetragen haben. Dazu gehören die Sponsoren, das Team des Kulturhauses, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Stadtbauhofes, der Stadtchor und die Schalmeienkapelle der Feuerwehr Malchin.