Kita "Sonnenkäfer" Drucken E-Mail

Sozialministerin schaut sich in Malchiner Kita um

Im Sonnenkäfer wurde 2014 kräftig gebaut

„Was ist denn eine Ministerin“. Ganz aufgeregt tapste der kleine Lasse am Vormittag des 16. Januar von einem Bein  auf das andere und wollte von seiner Erzieherin unbedingt diese Frage beantwortet wissen. „Eine Ministerin, die sorgt dafür dass wir einen schönen Kindergarten haben und dass sich die Kinder hier wohl fühlen“, erklärte Bärbel Demske ihrem kleinen Schützling. Der gab sich dann auch mit der Antwort zufrieden. Und war wenige Minuten etwas verwundert, dass so eine Ministerin ja gar nicht anders ausschaut als die Muttis, die hier jeden Tag ihre Kinder her bringen. Für die Wissbegierde des kleinen Jungen in der Malchiner Kita „Sonnenkäfer“ hatte die Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, gesorgt. Die war am 16. Januar zu Gast am Malchiner Zachow, um sich die Um- und Neubauten an der Kita aus nächster Nähe anzuschauen. Schließlich hat ihr Ministerium zu der Investition auch eine Stange Geld dazu gegeben. Von Februar bis März war der „Sonnenkäfer“ im vergangenen Jahr eine Baustelle. Sicherlich habe es hier und da einige Beeinträchtigungen gegeben, aber das habe man gut gemeistert. Schließlich habe man sich ja auf das Neue gefreut, sagte die Chefin der Einrichtung Bärbel Demske. 1,1 Millionen Euro sind hier insgesamt verbaut worden. Der größte Teil ist in den Bau des Pavillons im Hofbereich geflossen. Der Pavillon hat direkten Anschluss an das Hauptgebäude. Zwölf neue Plätze für den Krippenbereich wurden hier eingerichtet. Und die jüngsten „Sonnenkäfer“ fühlen sich hier sichtlich wohl, wie die Sozialministerin feststellen konnte. Spielmöglichkeiten haben sie gleich auf zwei Ebenen: Zu ebener Erde und auf einem kleinen Ausguck, den die Kinder längst zu ihrem Lieblingsplatz auserkoren haben.
Bildtext „ministerin 1“: Begrüßte die Ministerin im „Sonnenkäfer“: Kita-Leiterin Bärbel Demske (links).
Am ursprünglichen Kita-Gebäude hat es in den vergangenen Monaten auch eine ganz Reihe von baulichen Veränderungen gegeben. Energiesparende Fenster wurden eingesetzt, im Fassadenbereich zwei Wintergärten eingerichtet. Mit der Bauerei ist man noch lange nicht am Ende. „Das war der erste Bauabschnitt. Den zweiten werden wir voraussichtlich in drei Jahren in Angriff nehmen“, kündigte Birgit Krysiak von der AWO an. Dann geht es an die komplette Neugestaltung des Innenbereiches der Kita. Das Projekt ist bereits fertig. Es entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Architekt, der AWO als Träger und den Erzieherinnen des Hauses. Auf jeden Fall wird die Einrichtung dann vor einer großen logistischen Herausforderung stehen. Der laufende Betreuungsbetrieb wird während des zweiten Bauabschnittes nicht in den dem Gebäude möglich sein. Die AWO ist deshalb schon auf der Suche nach einer Ausweichmöglichkeit.