Neujahrsempfang Drucken E-Mail

Neukalener starten mit familiärem Empfang ins neue Jahr

Bürgermeister bilanziert ein erfolgreiches Jahr 2014

Die Neukalener Karnevalisten haben es vor einigen Jahren mal eine ganze Saison über besungen: „Wir sind eine große Familie“.  Was auf den ersten Blick vielleicht etwas klischeehaft klingt, das ist in der Peenestadt aber tatsächlich mehr als nur ein Faschingsschlager. Der Familiengedanke wird zwischen Johannes Kirche und Gartsbruch, zwischen Hafen und Rathmannsteich nicht nur besungen, er wird gelebt. Was die Peenestadt schon seit vielen, vielen Jahren auszeichnet, das ist das gute Miteinander, das ist der Zusammenhalt unter den knapp 2.000 Einwohnern. Spürbar war das einmal mehr beim traditionellen Neujahrsempfang der CDU im Bürgerhaus der Stadt. Neujahrsempfang - das klingt ja erst einmal hoch offiziell und förmlich. Ist es aber gar nicht.

Die Neukalener Variante setzt auf Gemütlichkeit und familiäre Atmosphäre. So etwas wie ein Neukalener Familienmitglied ist mittlerweile Stefan Rudolph. Und der kommt noch nicht mal aus der Peenestadt. Rudolph ist Staatssekretär im Schweriner Wirtschaftsministerium. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung sind in den vergangenen Jahren viele Investitionen erst möglich geworden. So etwas wissen die Mannen um Bürgermeister Willi Voß natürlich zu schätzen.  Auch beim Empfang am 9. Januar kam der Staatssekretär nicht mit leeren Händen. Für die dringend notwenige Sanierung des Daches und der Fassade der Neukalener Johannes Kirche hatte er einen Förderscheid im Gepäck und auch für die Neugestaltung des Fassade am Neukalener Freizeitzentrum und für den Ausbau von Wohnraum im Nordflügel des Rathauses stellte er Unterstützung in Aussicht.  

Wohl dem, der solche Freunde hat. Voll des Lobes war Stefan Rudolph denn auch über Neukalens Bürgermeister Willi Voß und den Landtagsabgebordneten. „Wenn Willi Voß bei uns in Schwerin auf der Matte steht, dann grenzt das fast schon an Nötigung. So vehement vertritt er hier die Interessen seiner Stadt. Und auch Marc Reinhard rennt sich für die Belange von Neukalen und der Region buchstäblich die Hacken ab“, meinte der Staatssekretär und erntete dafür den Applaus der zirka 150 Gäste. Stolz kann man in Neukalen nun wirklich darauf sein, was hier in den vergangenen zwölf Monaten erreicht wurde. Das Vereinshaus wurde gebaut, die Ortsdurchfahrt auf einem weiteren Abschnitt in Ordnung gebracht, ein neuer Campingplatz wird künftig noch mehr Gäste in die Stadt locken, zählte der Bürgermeister auf. Ausdrücklich bedankte der sich auf dem Empfang bei den Vereinen der Stadt. „Ganz gleich ob Bibliotheksverein mit wenigen Mitgliedern oder Carnevalclub mit weit mehr als 200 Aktiven - sie haben alle dazu beigetragen, das Leben in der Stadt schön und lebenswert zu machen. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte der Bürgermeister.