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Amt feiert 20. Geburtstag

Feierstunde zum Jubiläum im Malchiner Rathaus

Das Amt Malchin am Kummerower See - es besteht seit mittlerweile 20 Jahren. Bei der Gründung im Jahr 1991 hieß es noch Amt Malchin-Land, Gründungsmitglieder waren ausschließlich Dörfer aus dem Umkreis von Malchin. Zum Amt kamen später die Stadt Neukalen und die Stadt Malchin hinzu. Das 20 jährige Bestehen wurde am 12. Oktober 2011 im Anschluss an die Sitzung des Amtsausschusses gefeiert. Lesen Sie folgend dazu die Ansprache von Amtsvorsteher Willi Voß:

 

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

als vor 20 Jahren das damalige Amt Malchin Land gegründet wurde, geschah dies vor allem mit der Maßgabe, die Verwaltungsarbeit der Gemeinden zu bündeln und effektiver zu machen, im Sinne der Bürger aus den Gemeinden, die sich im neuen Amt zusammengefunden hatten. Wie in der Nachwendezeit sicherlich fast überall im Osten Deutschlands galt es natürlich auch im neuen Amt Malchin Land sich erst einmal hinein zu finden in die Strukturen des bundesdeutschen Rechts- und Verwaltungssystems. Unter Leitung des damaligen Amtsvorstehers Bernd Kleist gelang es jedoch schnell das Amt auf Kurs zu bringen. Mit dem Gebäude in der Malchiner Lindenstraße wurde ein guter und vor allem für die Bürger gut erreichbarer Verwaltungsstandort gewählt, von Beginn an legte man großes Augenmerk darauf, das Personal zu qualifizieren, um gewappnet zu sein für die anstehenden neuen Aufgaben. Ein guter Partner war in dieser Zeit das Malchiner Studieninstitut, bei dem die Mitarbeiter des Amtes die noch bestens bekannten A 1 bzw. A 2 Lehrgänge absolvierten. Dafür auf diesem Weg noch einmal ein Dankeschön an das Studieninstitut. Natürlich war und ist nicht immer nur alles eitel Sonnenschein, wenn sich mehrere Gemeinden eine Verwaltung teilen. Das liegt in der Natur der Sache und ist es nur legitim, dass jede Gemeinde darauf drängt, dass ihre Angelegenheiten möglichst schnell abgearbeitet werden. Ich denke, und dies kann ich vor allem aus meiner Zeit als Amtsvorsteher sagen, dass wir zwar kritisch, aber stets fair miteinander umgehen. Immer mit dem Verständnis für den Anderen. Und dies sollte auch in Zukunft der Maßstab unseres Handelns sein. Denn schließlich gibt es das Amt nicht zum Selbstzweck. Es ist mit seiner Verwaltung in allererster Linie ein Dienstleister für die Bürger.  Aus meiner Zeit als Amtsvorsteher - und das wurde mir auch schon von meinen Amtsvorgängern bestätigt - kann ich nur sagen, dass wir über eine sehr leistungsfähige und gute Verwaltung verfügen. Das betrifft sowohl die qualifizierte Arbeit als auch den guten Umgang miteinander. Offene Türen und stets einen Ansprechpartner - das findet jede Gemeinde im Malchiner Rathaus. Ich möchte keinen allzu großen geschichtlichen Exkurs halten an diesem Tag. Nur einige prägnante Daten und Fakten gehören mit Sicherheit dazu, wenn ein Jubiläum wie das 20. gefeiert wird.
Gegründet wurde das Amt als Verwaltungsgemeinschaft am 13. September 1991. Gründungsgemeinden waren Basedow, Duckow, Faulenrost, Gielow, Gorschendorf, Kummerow, Schwinkendorf (gehört seit 1994 bekanntlich zum Müritzkreis) und Remplin.
Folgende Amtsvorsteher hat es in dieser Zeit gegegeben: Bernd Kleist, Norbert Nippa (amtierend), Klaus Herold, Walter Kristmann, Cornelia Breuel, Fritz Martin, Ewald Pieper, Inge Herold, Reinhard Schiemann und Willi Voß. Die Verwaltung des Amtes wurde geleitet von Bernd Kleist, Theodor Feldmann und heute vom Malchiner Bürgermeister Jörg Lange.
Nachdem sich zwischenzeitlich Neukalen und das Amt Malchin Land zum Amt am Kummerower See zusammen geschlossen hatten, folgte zum 17. Januar 2005 der Zusammenschluss dieses Amtes mit der Stadt Malchin zum heutigen Amt Malchin am Kummerower See.

Meine Damen und Herren,
ich möchte mich auf diesem Wege bei allen ganz herzlich bedanken, die die Arbeit des Amtes in den zurückliegenden 20 Jahren geprägt und gestaltet haben. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass das Amt eine echte Gemeinschaft bleibt. Eine Gemeinschaft, in der man sicher nicht immer einer Meinung ist und in der man sich auch mal kritisch auseinandersetzt. Ziel der Gemeinschaft sollte es aber immer sein, füreinander da zu sein und stets das Wohl aller Beteiligten im Blick zu haben und sich dafür zu engagieren.  

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. März 2012 um 10:20 Uhr